Bio­lo­gie am Gym­peg

Lehr­kräf­te:
StDin Annett Becker
OSt­Rin Mar­ti­na Fischer
StD Dr. Frank Kel­ler
OSt­Rin Dör­te Neu­kam
OStR Uwe Nikol
StDin Mela­nie Loew (Fach­schafts­lei­te­rin)
StRin Tama­ra Schi­ckel
OStR Tho­mas Zuber

Lehr­wer­ke:
5.–6. Jgst. “BIOSKOP
8.–10. Jgst: “Nautilus“11.–12. Jgst. “Fokus Bio­lo­gie 11/12”

Bericht über die Exkur­si­on der Klas­sen 9c und 9d an die Uni­ver­si­tät Bay­reuth (3. März 2015): The­ma: DNA – unser Erb­gut

Die Uni­ver­si­tät Bay­reuth gibt ein­zel­nen Schul­klas­sen die Chan­ce, mehr über die Ent­ste­hung und all­ge­mein über das The­ma DNA zu erfah­ren. Frau Fischer hat das Gym­na­si­um Peg­nitz dazu ange­mel­det, und per Aus­lo­sung wur­den wir letzt­end­lich an die Uni Bay­reuth ein­ge­la­den.

Somit mach­ten sich 21 Schü­ler der Klas­sen 9c und 9d am Diens­tag, den 03. März 2015, um 8:00 Uhr mit dem Bus auf den Weg nach Bay­reuth, um dort mehr über unser Erb­gut zu erfah­ren. An der Uni ange­kom­men, wur­de uns zuerst grob der Ablauf unse­rer Exkur­si­on geschil­dert, um uns einen ers­ten Über­blick über den Zeit­plan zu ver­schaf­fen. Anschlie­ßend durf­ten wir gleich in wei­ße Labor­kit­tel schlüp­fen und uns eine Sicher­heits­bril­le holen. Bevor wir an das eigent­li­che Expe­ri­men­tie­ren gehen durf­ten, beka­men wir einen Vor­trag über die Labor­ma­te­ria­li­en und ‑arbeits­wei­sen. Außer­dem muss­ten wir Vie­les erst ein­mal üben, damit wir dann bei den geplan­ten Ver­su­chen nichts falsch machen. So haben wir zum Bei­spiel das, was wir im vor­an­ge­hen­den Vor­trag über die unter­schied­li­chen Metho­den Flüs­sig­kei­ten mit ver­schie­de­nen Pipet­ten auf­zu­neh­men und abzu­ge­ben, gefes­tigt, indem wir dies mit einer blau gefärb­ten Flüs­sig­keit übten.

Dann wur­de es auch schon ernst! Wir haben die Auf­ga­be bekom­men, mit Hil­fe einer Anlei­tung, unse­re DNA aus dem Spei­chel sicht­bar zu machen. Erst­mal schwer vor­stell­bar, wie wir das ohne viel Übung machen soll­ten und wie man DNA über­haupt sehen kann. Aber den­noch hat es jedes Zwei­er­team nach einer Zeit geschafft. Zuerst wur­de aus jedem Team eine Per­son bestimmt, die etwas ihrer Spu­cke „opfer­te“. Die­se Per­son muss­te dann cir­ca 2 Minu­ten tro­cken kau­en und mit den Zäh­nen an der Innen­sei­te der Backen­ta­schen ent­lang­fah­ren um so vie­le Zel­len wie mög­lich in dem Spei­chel zu sam­meln. Wich­tig war, dass man die Flüs­sig­keit nicht her­un­ter­schluck­te, was gar nicht so ein­fach war, wie es klingt.

Anschlie­ßend wur­de die Spu­cke in ein Becher­glas gege­ben und in Salz­was­ser auf­ge­löst. Danach haben wir die­ses Gemisch mit eis­ge­kühl­tem Alko­hol und Fein­wasch­mit­tel auf­ge­füllt. Hier war es wich­tig die rich­ti­gen Pipet­ten zu benut­zen und es zeig­te sich, wer vor­her auf­ge­passt und wer sich wohl doch eher mit sei­nen Tisch­nach­barn beschäf­tigt hat­te. Die­se Mischung wur­de dann im Was­ser­bad erwärmt und schluss­end­lich waren wei­ße dün­ne Fäden zu erken­nen. Unser Erb­gut war sicht­bar!

Nach einer Mit­tags­pau­se wur­den in Part­ner­ar­beit spe­zi­el­le Gel­förm­chen her­ge­stellt, in die wir dann anschlie­ßend die in der Zwi­schen­zeit erneut auf­be­rei­te­te DNA hin­ein­ge­füllt wer­den konn­te, um her­aus­zu­fin­den, wie lang unse­re DNA Strän­ge waren.

Wäh­rend wir dar­auf war­te­ten, dass das Erb­gut mit Hil­fe einer Trä­ger­sub­stanz durch das Gel wan­dert, um dann die unter­schied­li­chen Pro­ben ver­glei­chen zu kön­nen, durf­ten wir im Com­pu­ter­raum an einer anschau­li­chen Gra­phik ver­schie­de­ne Auf­ga­ben lösen.

Es war für alle ein sehr berei­chern­der Tag und noch dazu Abwechs­lung zum ganz nor­ma­len Schul­all­tag.

Pau­li­ne Gose­berg, Heckel Lena, Klas­se 9d

Gym­peg zu Besuch im oebg Bay­reuth (Juli 2014)

Sezie­ren 2014:

Besuch der 5. Klas­sen am 8. Juli 2013 bei den Mini­phä­no­me­n­ta:

Bio­lo­gie am Tag der offe­nen Tür am 16. März 2013:

Sezie­ren von Schwei­ne­hirn durch die 9a am 30.11.2012 (bei Frau Loew):

Prä­pa­ra­ti­on einer Forel­le durch die 6c im Okto­ber 2011 (bei Frau Loew)

Begeh­ba­rer Darm” – Besuch der Klas­se 10d am 13.10.2011 in der Sana-Kli­nik (Frau Pusch und Frau Loew)