Gymnasium mit Schülerheim Pegnitz

Kunst-Pro­jek­te

Insze­nier­te Foto­gra­fie – Kon­struk­ti­on von Wirklichkeit

Im Rah­men des The­men­be­reichs Foto­gra­fie beschäf­tig­te sich die 11.Klasse von Herrn Strö­ckel mit dem Schwer­punkt der insze­nier­ten­Fo­to­gra­fie. Aus­gangs­punkt des Pro­jekts war die Fra­ge, wie foto­gra­fi­sche Bil­der Wirk­lich­keit erzeu­gen und wes­halb Foto­gra­fien häu­fig als „Wahr­heit“ wahr­ge­nom­men wer­den – obwohl sie bewusst kon­stru­iert sein kön­nen. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler ent­wi­ckel­ten eige­ne Minia­tur­wel­ten und Land­schafts­in­sze­nie­run­gen aus unter­schied­lichs­ten Mate­ria­li­en wie Papier, Kar­ton, Pflan­zen, Figu­ren, Licht­quel­len oder foto­gra­fi­schen Hin­ter­grün­den. Durch geziel­te Per­spek­ti­ven, Tie­fen­schär­fe, Licht­set­zung und Bild­aus­schnit­te ent­stan­den foto­gra­fi­sche Arbei­ten, die zwi­schen Rea­li­tät und Fik­ti­on oszil­lie­ren und teil­wei­se wie rea­le Orte wir­ken. Die Ergeb­nis­se rei­chen von post­apo­ka­lyp­ti­schen Sze­na­ri­en über traum­ar­ti­ge Fan­ta­sie­land­schaf­ten bis hin zu schein­bar doku­men­ta­ri­schen Natur- und All­tags­räu­men. Dabei wur­de nicht nur foto­gra­fi­sches Arbei­ten erprobt, son­dern auch ein reflek­tier­ter Umgang mit Bild­ma­ni­pu­la­ti­on, Insze­nie­rung und media­ler Wirk­lich­keits­kon­struk­ti­on ent­wi­ckelt. Das Pro­jekt ver­bin­det expe­ri­men­tel­les Arbei­ten mit zen­tra­len Fra­ge­stel­lun­gen zeit­ge­nös­si­scher Foto­gra­fie: Wie ent­steht Glaub­wür­dig­keit im Bild? Wann wirkt etwas „echt“? Und wie leicht lässt sich foto­gra­fi­sche Rea­li­tät konstruieren?

Bau­haus mit Jugend­stil (2026)

Im Kunst­un­ter­richt der 10. Jahr­gangs­stu­fe stand das The­ma Design im Mit­tel­punkt. Dabei wur­den die kla­ren, funk­tio­na­len Gestal­tungs­prin­zi­pi­en des Bau­hau­ses mit der orna­men­ta­len und flo­ra­len For­men­spra­che des Jugend­stils ver­gli­chen. Die prak­ti­sche Auf­ga­be bestand dar­in, einen vor­ge­ge­be­nen unte­ren Teil einer Lam­pe zunächst in ver­klei­ner­tem Maß­stab zeich­ne­risch zu repro­du­zie­ren und ihn anschlie­ßend in eigen­stän­di­ger Gestal­tung zu einer Jugend­stil-Lam­pe wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Ent­schei­dend war dabei, geschwun­ge­ne Lini­en, flo­ra­le Orna­men­te und krea­ti­ve Eigen­leis­tung mit einer wei­ter­hin erkenn­ba­ren Funk­tio­na­li­tät zu ver­bin­den. In einem wei­te­ren Schritt sol­len aus­ge­wähl­te Ent­wür­fe mit­hil­fe von LED-Lich­tern und Papp­kon­struk­tio­nen auch plas­tisch umge­setzt und mög­lichst aus­ge­stellt werden.

Shoe goes Fan­ta­sy (2026)

In der 12. Jahr­gangs­stu­fe bil­den Design und das Objekt den Schwer­punkt des Halb­jah­res. Um bei­de Berei­che mit­ein­an­der zu ver­bin­den, wur­de ein Schuh als Aus­gangs­ob­jekt gewählt und in etwas Fan­tas­ti­sches ver­wan­delt. Die Vor­ga­be war ein Schuh in per­spek­ti­visch span­nen­der Ansicht, der durch Asso­zia­tio­nen aus Fan­ta­sy, Mär­chen, Sci­ence-Fic­tion oder Hor­ror künst­le­risch wei­ter­ent­wi­ckelt wer­den soll­te. Dabei konn­ten auch Bezü­ge zu Lite­ra­tur, Film, Kunst und Pop­kul­tur ein­flie­ßen. Die ent­stan­de­nen Arbei­ten aus dem Kunst­un­ter­richt von Herrn Zick­ler zei­gen ein­drucks­voll, wie aus einem All­tags­ge­gen­stand durch zeich­ne­ri­sche Prä­zi­si­on und krea­ti­ve Vor­stel­lungs­kraft eigen­stän­di­ge Bild­ideen werden.

Por­trät und Emo­ti­on (2026)

In der 13. Jahr­gangs­stu­fe lag der the­ma­ti­sche Schwer­punkt auf Kör­per, Insze­nie­rung und Selbst­dar­stel­lung. In der prak­ti­schen Arbeit setz­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit dem eige­nen Por­trät aus­ein­an­der und ent­wi­ckel­ten dar­aus eine bild­ne­ri­sche Ver­bin­dung von Selbst­bild und emo­tio­na­lem Aus­druck. Wie der Titel bereits andeu­tet, soll­te das eige­ne Gesicht dar­ge­stellt und in einer zwei­ten Ebe­ne bezie­hungs­wei­se Gesichts­hälf­te in einen emo­tio­nal auf­ge­la­de­nen Aus­druck über­führt wer­den. Zur Ver­deut­li­chung die­ser Gefühls­zu­stän­de ori­en­tier­ten sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler unter ande­rem an kunst­ge­schicht­li­chen Vor­bil­dern, etwa an expres­si­ven oder kubis­ti­schen Bild­spra­chen, bezo­gen aber auch Ein­flüs­se aus Man­ga und zeit­ge­nös­si­scher Pop­kul­tur mit ein. So ent­stan­den sehr per­sön­li­che und gestal­te­risch über­zeu­gen­de Ergebnisse.

Weih­nachts­kar­ten im Kunst­un­ter­richt (Nov. 2025)

Im Kunst­un­ter­richt der 9a ent­stan­den zahl­rei­che krea­ti­ve Weih­nachts­kar­ten­mo­ti­ve.
Eine die­ser Arbei­ten wur­de für eine der dies­jäh­ri­gen Post­kar­ten der Hun­ger­hil­fe in Peg­nitz e.V. aus­ge­wählt. Wir gra­tu­lie­ren fol­gen­den Preisträgerinnen:

Platz 1: Dam­la Öksüz (Nager mit Niko­laus­müt­ze), Preis: 1x Klet­ter­gar­ten Pot­ten­stein
Platz 2: Lena Mahlert (Stadt im „Van Gogh – Style“); Preis Kino­gut­schein Regi­na Peg­nitz
Platz 3: Zain­ab Moham­med (Weih­nachts­mann klopft an); Preis Kino­gut­schein Regi­na Pegnitz

Gewin­ne­rin­nen des 71. Euro­pa­wett­be­werbs (Juli 2024)

Auch die­ses Jahr fand wie­der der Euro­pa­wett­be­werb statt. Hier­bei han­delt es sich um den ältes­ten durch­ge­hend statt­fin­den­den Schülerwettbewerb.

Der 71. Wett­be­werb stand im Schul­jahr 2023/24 unter dem Mot­to “Euro­pa (un)limited”. Im Aus­schrei­bungs­text heißt es dazu: “Gren­zen in und um Euro­pa kön­nen durch­läs­sig oder tren­nend, (un)sichtbar oder (un)überwindbar sein. Inter­na­tio­nal ist die EU wich­ti­ge Akteu­rin, mit ihrem Welt­raum­pro­gramm über­schrei­tet sie sogar die Him­mels­gren­ze die­ser Erde. Im Pri­va­ten kann sich jede Per­son abgren­zen – sie hat euro­pä­isch garan­tiert das Recht dazu! Im bes­ten Fall geben Gren­zen Ori­en­tie­rung, im schlimms­ten Fall engen sie ein – und aus Abgren­zung wird Aus­gren­zung. Lie­be Schü­le­rin­nen und Schü­ler, wo zieht ihr Gren­zen, wo reißt ihr sie ein, wel­che über­brückt ihr und wel­che fin­det ihr wich­tig? Zeigt es mit euren künst­le­risch-krea­ti­ven Wer­ken!“
Sowohl in der Ober­stu­fe, wie auch in der Unter­stu­fe sind hier­zu groß­ar­ti­ge Wer­ke im Fach­be­reich Kunst ent­stan­den, die sich sehr tief mit der The­ma­tik aus­ein­an­der­setz­ten.
In der Unter­stu­fe beschäf­ti­gen sich die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit einer Kate­go­rie des Wett­be­werbs, bestehend aus euro­päi­schen Fabeln sowie Misch­we­sen aus Mensch, Tier­ge­stalt und Pflan­zen.
Glück­wün­sche sind für alle Schü­ler und Schü­le­rin­nen ange­bracht, die sich hier­bei bewor­ben haben. Als Gewin­ne­rin­nen von Geld und Sach­prei­sen konn­ten sich die bei­den Schü­le­rin­nen Thea Lan­ge und Eka­te­ri­na Diersch der Klas­se 7c abhe­ben. Für die bei­den ging es des­halb im Juli 2024 zur Sie­ger­zer­mo­nie des Bezirks Ober­fran­ken nach Markt­red­witz.
M. Strö­ckel

Aus­stel­lung von Tier­bil­dern im Gesund­heits­zen­tum (Juli 2023)

NK 15. Juli 2023

Klas­se 6c belegt 2. Platz beim Kunst­wett­be­werb Ener­gie­Zu­kunft-Schü­ler­per­spek­ti­ven (Mai 2023)

Die vier sechs­ten Klas­sen schu­fen bei Kunst­leh­rer Ramon Rodri­guez her­vor­ra­gen­de Kunst­wer­ke, die alle die­se Aus­zeich­nung ver­dient haben. Es gewann schließ­lich die Klas­se 6c.

Abbil­der der Rea­li­tät (Janu­ar 2022) 

Kunst­pro­jek­te 2021

Kunst­pro­jek­te 2019

Kunst­pro­jek­te 2018

Exkur­si­on der 10. Klas­sen ins Neue Muse­um Nürn­berg (Juli 2019)

Exkur­si­on nach Mün­chen (2015)

Am 4. März 2015 besuch­ten unse­re 10. Klas­sen (a und c) die Samm­lung der Neu­en Pina­ko­thek und der Pina­ko­thek der Moder­ne in München.

Muse­ums­päd­ago­go­in Frau Pfört­ner, Frau Thie­le, Herr Zuber und Herr Weit­mei­er führ­ten die Schü­ler durch die Aus­stel­lung. Berüh­rend war die Begenung mit den Ori­gi­na­len eines C. D. Fried­rich, G. Cour­bert, Vin­cent van Gogh, Lovis Corinth und Picas­so, eben­so wie dem kom­ple­xen Werk eines Joseph Beuys und der Desi­gn­ab­tei­lung der Pina­ko­thek der Moderne.

Bewun­de­rung, EIn­bli­cke, geweck­tes Inter­es­se mit vie­len Fra­gen mit mög­li­chen Ant­wor­ten lie­ßen die bil­den­de Kunst trans­pa­rent spür­bar wer­den. Ein gewinn­brin­gen­des Erleb­nis für Schü­ler und Lehrer.

Exkur­si­on nach Mün­chen (2014)

Kunst­pro­jek­te 2015 und 2016 

Kunst­pro­jek­te 2012 und 2013 

Aus­stel­lung 2010