Nachhaltigkeit im Fokus: ISB-Arbeitskreis BNE zu Gast an unserer Schule (Okt. 2025)
Unsere Schule durfte sich am 2. Oktober 2025 über einen besonderen Besuch freuen: Der Arbeitskreis „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ des Münchner Staatsinstituts für Schulqualität und Bildungsforschung tagte letzte Woche bei uns vor Ort. Ziel des Treffens war es, neue Impulse für Schulen in ganz Bayern zu setzen.
Für unsere Schule war dieser Besuch besonders interessant – schließlich spielt am Gymnasium Pegnitz die „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ bereits seit Jahren eine zentrale Rolle im Schulleben. Zahlreiche Projekte, Aktionen und Unterrichtsinitiativen tragen dazu bei, BNE aktiv mit Leben zu füllen. Ein besonderes Highlight ist dabei das Bienenprojekt auf dem Schuldach, das den Schülerinnen und Schülern ökologische Zusammenhänge im Kontext der Nachhaltigkeit hautnah vermittelt. Auch die Übersichtswand zu allen BNE-Aktivitäten im Schulhaus zeigt eindrucksvoll, wie vielfältig das Engagement in diesem Bereich ist.
El/6.10.25
Der Startschuss für ein nachhaltiges Gymnasium Pegnitz: Die Zukunftswerkstatt BNE am 08.11.23
„Lernen wie wir leben. Leben, wie wir lernen.“
Am 08.11.23 fiel der Startschuss in Richtung BNE: Das Gymnasium Pegnitz traf sich zu einer Zukunftswerkstatt, um die Schule auf den Weg zu einer Bildung für nachhaltige Entwicklung zu führen. Daran beteiligten sich verschiedene Vertreterinnen und Vertreter der Schulfamilie:
- Lehrkräfte des BNE-Schulentwicklungsteams
- Eltern
- Schülerinnen und Schüler
Tatkräftig unterstützt wurde die Schulfamilie dabei von Mitgliedern des Lehrstuhls für Geographiedidaktik der Universität Bayreuth sowie „Schule im Aufbruch“. Sie führten kompetent durch die Zukunftswerkstatt: Aus den Ergebnissen des Wahrnehmungsbogens zum Whole School Approach, den einige Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie Eltern in den Tagen zuvor beantwortet hatten, wurden Problemfragen abgeleitet, die sich mit folgenden Feldern auseinandersetzten:
- Lern- und Lebensraum Schule
- Lernkulturen
- Schulkultur
- Wirkung der Schule in die Gesellschaft
- Führung und Schulentwicklung
In den nächsten Stufen der Zukunftswerkstatt wurden anhand der Problemfragen Kritikpunkte gesammelt, was an unserer Schule verbessert werden sollte. Die folgende Utopiephase eröffnete allen Teilnehmenden, wie es am Gymnasium Pegnitz aussehen müsste, damit es perfekt ist. Es schloss sich die Realisierungsphase an, in der abgewogen wurde, welche Maßnahmen für das Gymnasium Pegnitz zu einer nachhaltigen Entwicklung hin umsetzbar sind. Zum Finale verständigten sich alle Teilnehmenden auf ein paar wenige Vorschläge aus der Realisierungsphase, die weiterverfolgt werden.
Nun gilt es, in den folgenden Wochen die nächsten Schritte anzugehen, um das Gymnasium Pegnitz nach dem Motto „Lernen, wie wir leben. Leben, wie wir lernen“ weiter nachhaltig zu gestalten.
Das Gymnasium Pegnitz nimmt im Rahmen der Schulentwicklung an einem Kooperationsprojekt mit dem Lehrstuhl für Didaktik der Geografie der Universität Bayreuth teil.