Aus­tausch­ak­ti­vi­tä­ten mit Prin­gy – Berich­te

50 Jah­re Schü­ler­aus­tausch zwi­schem dem Gym­na­si­um Peg­nitz und dem Col­lè­ge La Salle Prin­gy

30 Schü­le­rin­nen und Schü­ler des Gym­na­si­ums Peg­nitz besuch­ten vom 28. Janu­ar bis zum 4. Febru­ar ihre fran­zö­si­schen Aus­tausch­part­ner im Rah­men des seit nun­mehr 50 Jah­re bestehen­den Schü­ler­aus­tauschs mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy.

Besuch im Rat­haus von Prin­gy

Nach der herz­li­chen Auf­nah­me durch die fran­zö­si­schen Gast­fa­mi­li­en erwar­te­te die Jugend­li­chen, die von Frau Spi­roch und Herrn Keckl beglei­tet wur­den, ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm. Aus­flü­ge führ­ten die Teil­neh­mer am Aus­tausch, die zum Teil bereits seit meh­re­ren Jah­ren per Email Kon­takt hal­ten, bei­spiels­wei­se zum Pla­teau des Gliè­res, wo die deutsch-fran­zö­si­sche Grup­pe eine Schnee­schuh­wan­de­rung in der win­ter­li­chen Berg­welt unter­nahm. Zudem nutz­ten man­che Schü­ler die Gele­gen­heit zu einem Ski­tag im Ski­ge­biet Le Grand Bornand oder zur Besich­ti­gung einer Käse­rei, wo der für die Regi­on typi­sche Reb­lochon her­ge­stellt wird.

Grup­pen­bild bei Ski­aus­flug nach Le Grand Bornand

Wis­sens­wer­tes erfuh­ren die Jugend­li­chen bei der Fahrt in die nahe­ge­le­ge­ne fran­zö­sisch­spra­chi­ge Schweiz über die viel­fäl­ti­gen Tätig­kei­ten der UNO, die in Genf ihren Zweit­sitz neben dem Haupt­sitz in New York hat. Sport­li­cher ging es hin­ge­gen im Olym­pi­schen Muse­um von Lau­sanne zu, wo die Aus­tausch­part­ner in die Geschich­te der Sport­wett­kämp­fe ein­tau­chen und das eige­ne sport­li­che Geschick in ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen, wie zum Bei­spiel Biath­lon oder Ski-Sla­lom, an Simu­la­to­ren auf die Pro­be stel­len konn­ten.

Besuch bei den Ver­ein­ten Natio­nen in Genf
Grup­pen­bild vor dem Olym­pi­schen Muse­um in Lau­sanne

Neben den gemein­sa­men Aus­flü­gen erhiel­ten die Peg­nit­zer Gym­na­si­as­ten zudem die Mög­lich­keit, Unter­richts­stun­den ihrer fran­zö­si­schen Part­ner zu besu­chen. Dabei wur­den rasch Unter­schie­de zum Schul­all­tag in Deutsch­land deut­lich. So endet der täg­li­che Unter­richt für die fran­zö­si­schen Schü­ler, abge­se­hen von Mitt­woch, erst um 16.30 Uhr. Das Mit­tag­essen neh­men sie übli­cher­wei­se im „Restau­rant sco­la­i­re“ zu sich, wo jeden Tag meh­re­re hun­dert Schü­ler ver­pflegt wer­den. Wäh­rend des tra­di­tio­nel­len Emp­fangs im Rat­haus von Prin­gy, wo die deut­sche Grup­pe von Bür­ger­meis­ter Jean-Fran­çois Pic­co­ne emp­fan­gen wur­de, infor­mier­te sich die deut­sche Grup­pe über die Regi­on Auver­gne-Rhô­ne-Alpes, in der Prin­gy liegt, und die Gegend um Anne­cy, deren Bevöl­ke­rung unter ande­rem wegen der flo­rie­ren­den Wirt­schaft ste­tig zunimmt.

Das Wochen­en­de ver­brach­ten die Jugend­li­chen in ihren Gast­fa­mi­li­en, sodass sie auch Gele­gen­heit hat­ten, die fran­zö­si­schen Ess- und Lebens­ge­wohn­hei­ten näher ken­nen zu ler­nen. Den Abschluss der Aus­tausch­wo­che bil­de­te der Part­ner­schafts­abend, der anläss­lich des 50-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums in fest­li­chem Rah­men im Col­lè­ge La Salle began­gen wur­de. Dabei nutz­ten der Schul­lei­ter Emma­nu­el Gos­se, die ver­ant­wort­li­che Lehr­kraft auf fran­zö­si­scher Sei­te, Syl­vie Lapau­ze, sowie Annett Becker, Schul­lei­te­rin des Gym­na­si­ums Peg­nitz, und Rudi Mense, stell­ver­tre­ten­der Schul­lei­ter und lang­jäh­ri­ger Orga­ni­sa­tor des Schü­ler­aus­tauschs, die zu die­sem Anlass ange­reist waren, die Gele­gen­heit, einen Blick auf die Geschich­te der Bezie­hun­gen zwi­schen bei­den Schu­len zu wer­fen und dem Wunsch nach einer auch künf­tig engen Part­ner­schaft Aus­druck zu ver­lei­hen. Aus­ge­las­sen fei­er­ten die deut­schen und fran­zö­si­schen Jugend­li­chen den gelun­ge­nen Abschluss einer tol­len Woche bei unse­ren fran­zö­si­schen Freun­den. Mit Vor­freu­de bli­cken wir Vor­aus auf den bal­di­gen Gegen­be­such aus Prin­gy, der im März statt­fin­den wird. Ein herz­li­cher Dank ergeht an alle, die zum Gelin­gen der Aus­tausch­fahrt bei­getra­gen haben, sowie dem Baye­ri­schen Jugend­ring und dem deutsch-fran­zö­si­schen Jugend­werk, die den Aus­tausch finan­zi­ell unter­stütz­ten.

Grup­pen­bild mit aktu­el­len und ehe­ma­li­gen Unter­stüt­zern des Aus­tauschs

Schü­ler­aus­tausch des Gym­na­si­ums Peg­nitz mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy im Febru­ar 2019

Vom 6. bis zum 12. Febru­ar besuch­ten 33 Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Klas­sen 9b und 9c des Gym­na­si­ums Peg­nitz im Rah­men des lang­jäh­ri­gen Schul­aus­tauschs mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy ihre fran­zö­si­schen Aus­tausch­part­ner. Die Wie­der­se­hens­freu­de war groß, nach­dem die fran­zö­si­sche Grup­pe in der Vor­weih­nachts­zeit bereits in Peg­nitz emp­fan­gen wor­den war. Die Jugend­li­chen aus Peg­nitz, die von Frau Spi­roch und Herrn Keckl beglei­tet wur­den, wur­den in ihren Gast­fa­mi­li­en sehr herz­lich auf­ge­nom­men und ver­brach­ten sie­ben ereig­nis­rei­che Tage. So erhiel­ten sie einen Ein­blick in das fran­zö­si­sche Schul­sys­tem, wobei sie eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den besu­chen durf­ten und an ein­zel­nen Stun­den ihrer Aus­tausch­part­ner teil­nah­men.

Alt­stadt von Anne­cy

In die­sem Zusam­men­hang wur­den den deut­schen Jugend­li­chen schnell Unter­schie­de im Schul­sys­tem der bei­den Län­der deut­lich: So müs­sen die Fran­zo­sen die Zeit mor­gens vor dem Unter­richt und in den Pau­sen im Schul­hof ver­brin­gen, ehe sie, nach Klas­sen auf­ge­reiht, von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Die meis­ten Schü­ler essen mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, da sie, abge­se­hen vom Mitt­woch-Nach­mit­tag, bis 16.30 Uhr Unter­richt haben und daher erst spät nach Hau­se kom­men. Dane­ben lern­ten die deut­schen Jugend­li­chen die Regi­on Auver­gne-Rhô­ne-Alpes ken­nen, in der Prin­gy im Kreis Hoch-Savoy­en liegt.

Grup­pe beim Ski­fah­ren in Grand Bornand

Beim Emp­fang der Peg­nit­zer Grup­pe im Rat­haus durch eini­ge Gemein­de­rä­te wur­de ihnen die Gemein­de Prin­gy kurz vor­ge­stellt und gemein­sam ein „Ver­re de l’amitié“ getrun­ken. Aus­flü­ge führ­ten die Grup­pe aus Peg­nitz nach Lyon und zum Ski­ge­biet Le Grand Bornand oder in die Käse­rei von Thô­nes, wo der berühm­te Reb­lochon her­ge­stellt wird, sowie in das dor­ti­ge Muse­um. Hier erhiel­ten die Jugend­li­chen einen Ein­blick in die Tra­di­tio­nen der Regi­on Hoch-Savoy­en. Auch der Besuch der Gedenk­stät­te des „Cime­tiè­re de Moret­te“, die an die Zeit der Résis­tance wäh­rend des 2. Welt­kriegs erin­nert, beein­druck­te die Peg­nit­zer.

Emp­fang im Rat­haus von Prin­gy

Das Wochen­en­de ver­brach­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler bei ihren fran­zö­si­schen Gast­fa­mi­li­en. Auch hier bemerk­ten die deut­schen Jugend­li­chen schnell eini­ge Beson­der­hei­ten der fran­zö­si­schen Lebens­art, was z.B. die Essens­ge­wohn­hei­ten betrifft. So wird beim oft­mals spär­li­chen Früh­stück ein Stück Baguette oder Crois­sant ohne Tel­ler direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te Trink­scha­le getaucht. Auch das Abend­essen neh­men die Fran­zo­sen meist deut­lich spä­ter zu sich als es in Deutsch­land üblich ist. Außer­dem unter­nah­men die deut­schen und fran­zö­si­schen Jugend­li­chen wei­te­re Aus­flü­ge in der Regi­on im Fami­li­en­kreis oder sie tra­fen sich mit ande­ren Aus­tausch­part­nern zu gemein­sa­men Akti­vi­tä­ten. Den Aus­klang des Aus­tauschs bil­de­te wie üblich die gemein­sa­me „Soi­rée ami­ca­le“ im Schul­re­stau­rant, wo die Jugend­li­chen aus­ge­las­sen gemein­sam san­gen und tanz­ten.

Die Place Bel­le­cour in Lyon

Mit vie­len neu­en Ein­drü­cken im Gepäck fiel der Grup­pe aus Peg­nitz der Abschied nach einer abwechs­lungs­rei­chen Woche schwer. Doch mit gro­ßer Vor­freu­de bli­cken wir bereits auf das kom­men­de Jahr, in dem wir das 50-jäh­ri­ge Bestehen des Aus­tauschs zwi­schen Prin­gy und Peg­nitz fei­ern wer­den. Herz­li­cher Dank gilt alle, die zum Gelin­gen der Aus­tausch­fahrt bei­getra­gen haben, sowie dem Baye­ri­schen Jugend­ring und dem Deutsch-fran­zö­si­schen Jugend­werk, die den Aus­tausch finan­zi­ell unter­stütz­ten.

Schü­ler­aus­tausch des Gym­na­si­ums Peg­nitz mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy im Janu­ar 2018

Vom 24. Janu­ar bis zum 30. Janu­ar erleb­ten 31 Schüler*innen der Klas­sen 9a/c/d des Gym­na­si­ums Peg­nitz sie­ben ereig­nis­rei­che Tage, als sie zu Besuch an der Part­ner­schu­le, dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy, waren. Die Freu­de bei der Ankunft um 18.45 war groß, als die deut­schen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus dem Bus aus­stie­gen und ihre Part­ner zum ers­ten Mal sahen. Die Grup­pe, wel­che beglei­tet wur­de von Herrn Keckl und Frau Spi­roch, wur­de äußerst herz­lich auf­ge­nom­men und die Gast­ge­ber setz­ten alles dar­an, den deut­schen Gäs­ten den Auf­ent­halt so ange­nehm wie mög­lich und dabei auch lehr­reich zu gestal­ten. Herr Mense besuch­te die Parn­ter­schu­le eben­falls. So erhiel­ten die Schüler*innen einen Ein­blick in die fran­zö­si­sche Schu­le: Sie besuch­ten „ori­gi­nal fran­zö­si­sche“ sowie eini­ge eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den.

Zum all­ge­mei­nen Schul­le­ben fie­len den Peg­nit­zern schnell eini­ge Unter­schie­de zwi­schen dem deut­schen und dem fran­zö­si­schen Sys­tem auf: So müs­sen die Fran­zo­sen die Zeit mor­gens vor dem Unter­richt und in den Pau­sen im Schul­hof ver­brin­gen und dann, in Klas­sen ange­ord­net, war­ten, bis sie von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Dane­ben essen die meis­ten Schü­ler mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, denn sie haben, mit Aus­nah­me des Mitt­wochs, immer auch Nach­mit­tags­un­ter­richt und kom­men daher nicht vor 17 Uhr nach Hau­se. Danach müs­sen noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den. Dane­ben lern­ten die deut­schen Jugend­li­chen die Regi­on Auver­gne-Rhô­ne-Alpes ken­nen, in der Prin­gy im Kreis Hoch-Savoy­en liegt. Beim Emp­fang der Peg­nit­zer Grup­pe im Rat­haus durch eini­ge Gemein­de­rä­te wur­de ihnen die auf­stre­ben­de Gemein­de Prin­gy kurz vor­ge­stellt und gemein­sam ein „Ver­re de l’amitié“ („ein Glas auf die Freund­schaft“) getrun­ken. Aus­flü­ge führ­ten uns nach Genf zur UNO und zum Ski­ge­biet Le Grand Bornand oder in die Käse­rei von Thô­nes, wo der berühm­te Reb­lochon pro­du­ziert wird. Beson­de­ren Ein­druck hin­ter­ließ die Gedenk­stät­te des Cime­tiè­re de Moret­te, die an die Zeit der Résis­tance erin­nert.

Am Wochen­en­de erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Ein­bli­cke in das Leben der fran­zö­si­schen Fami­li­en, in denen sie unter­ge­bracht waren. Zwar ist die fran­zö­si­sche Lebens­art jetzt nicht völ­lig anders als die deut­sche, doch gewis­se Unter­schie­de wur­den schon deut­lich: So wird bei man­chen beim Früh­stück, falls es über­haupt eines gibt, ein Stück Baguette oder Crois­sant ohne Tel­ler direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te, „Bol“ genann­te, rie­si­ge Tas­se ohne Hen­kel getaucht. Außer­dem sind in den Fami­li­en sowohl die Mut­ter als auch der Vater meist ganz­tä­gig berufs­tä­tig, so dass das Fami­li­en­le­ben – nach­dem am Abend ja auch noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den müs­sen – vor­wie­gend am Wochen­en­de statt­fin­den muss. In die­ses bezo­gen sie ihren deut­schen Gast nun ein, indem sie auch wei­te­re Aus­flü­ge mit ihm unternahmen.Aufgrund die­ser vie­len neu­en Ein­drü­cke und posi­ti­ven Erfah­run­gen fiel allen der Abschied nach einer Woche sicht­lich sehr schwer. Jetzt wird geplant für den anste­hen­den Gegen­be­such der Grup­pe vom 13.03.2018 bis zum 20.03.2018, auf den sich alle freuen!Das Bild zeigt Teil­neh­mer der Fahrt beim Fei­ern am Mon­tag­abend, der tra­di­tio­nel­len Soi­rée ami­ca­le im „Restau­rant scolaire“.Herzlicher Dank gilt dem Baye­ri­schen Jugend­ring und dem Deutsch-fran­zö­si­schen Jugend­werk, die den Aus­tausch finan­zi­ell unter­stütz­ten.

Peg­nitz in Prin­gy im Febru­ar 2017 

Schü­ler­aus­tausch des Gym­na­si­ums Peg­nitz mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy

Lyon, Bel­le Cour

Fotos: Olaf Huber 

Stadt­ral­lye durch Anne­cy mit den fran­zö­si­schen Aus­tausch­part­nern
Beim Emp­fang des Bür­ger­meis­ters in Prin­gy
Am Mon­tag: Ski­fah­ren am Le Grand Bornand, alter­na­tiv der Besuch einer typi­schen Käse­rei in den Savoy­er Alpen
Ski­fah­ren in Le Grand Bornand am Mon­tag, was wirk­lich „des Lei­wands­te, wos ma si nea vuurs­tölln kann“ war. (Die Urhe­ber­rech­te für den öster­rei­chi­schen Neben­satz lie­gen dies­mal bei Wolf­gang Ambros).

Schü­ler­aus­tausch des Gym­na­si­ums Peg­nitz mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy im Febru­ar 2017

Vom 08. Febru­ar bis zum 14. Febru­ar erleb­ten 32 Schüler*innen der Klas­sen 9a/b/c und der 8c/d des Gym­na­si­ums Peg­nitz sie­ben ereig­nis­rei­che Tage, als sie zu Besuch an der Part­ner­schu­le, dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy, waren. Die Freu­de bei der Ankunft um 18.00 war groß, als die deut­schen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus dem Bus aus­stie­gen und ihre Part­ner wie­der­sa­hen. Die Grup­pe, wel­che beglei­tet wur­de von Herrn Huber und Frau Spi­roch, wur­de äußerst herz­lich auf­ge­nom­men und die Gast­ge­ber setz­ten alles dar­an, den deut­schen Gäs­ten den Auf­ent­halt so ange­nehm wie mög­lich und dabei auch lehr­reich zu gestal­ten. Herr Mense besuch­te die Parn­ter­schu­le eben­falls.
So erhiel­ten die Schüler*innen einen Ein­blick in die fran­zö­si­sche Schu­le: Sie besuch­ten „ori­gi­nal fran­zö­si­sche“ sowie eini­ge eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den. Zum all­ge­mei­nen Schul­le­ben fie­len den Peg­nit­zern schnell eini­ge Unter­schie­de zwi­schen dem deut­schen und dem fran­zö­si­schen Sys­tem auf: So müs­sen die Fran­zo­sen die Zeit mor­gens vor dem Unter­richt und in den Pau­sen im Schul­hof ver­brin­gen und dann, in einer Rei­he ange­ord­net, war­ten, bis sie von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Dane­ben essen die meis­ten Schü­ler mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, denn sie haben, mit Aus­nah­me des Mitt­wochs, immer auch Nach­mit­tags­un­ter­richt und kom­men daher nicht vor 17 Uhr nach Hau­se. Danach müs­sen noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den.

Dane­ben lern­ten die deut­schen Jugend­li­chen die Regi­on Auver­gne-Rhô­ne-Alpes ken­nen, in der Prin­gy im Kreis Hoch-Savoy­en liegt. Beim Emp­fang der Peg­nit­zer Grup­pe im Rat­haus durch eini­ge Gemein­de­rä­te wur­de ihnen die auf­stre­ben­de Gemein­de Prin­gy kurz vor­ge­stellt und gemein­sam ein „Ver­re de l’amitié“ („ein Glas auf die Freund­schaft“) getrun­ken. Aus­flü­ge führ­ten uns nach Lyon und zum Ski­ge­biet Le Grand Bornand oder in die Käse­rei von Thô­nes, wo der berühm­te Reb­lochon pro­du­ziert wird. Beson­de­ren Ein­druck hin­ter­ließ die Gedenk­stät­te des Cime­tiè­re de Moret­te, die an die Zeit der Résis­tance erin­nert.
Am Wochen­en­de erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Ein­bli­cke in das Leben der fran­zö­si­schen Fami­li­en, in denen sie unter­ge­bracht waren. Zwar ist die fran­zö­si­sche Lebens­art jetzt nicht völ­lig anders als die deut­sche, doch gewis­se Unter­schie­de wur­den schon deut­lich: So wird bei man­chen beim Früh­stück, falls es über­haupt eines gibt, ein Stück Baguette oder Crois­sant ohne Tel­ler direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te, „Bol“ genann­te, rie­si­ge Tas­se ohne Hen­kel getaucht. Außer­dem sind in den Fami­li­en sowohl die Mut­ter als auch der Vater meist ganz­tä­gig berufs­tä­tig, so dass das Fami­li­en­le­ben – nach­dem am Abend ja auch noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den müs­sen – vor­wie­gend am Wochen­en­de statt­fin­den muss. In die­ses bezo­gen sie ihren deut­schen Gast nun ein, indem sie auch wei­te­re Aus­flü­ge mit ihm unter­nah­men.
Auf­grund die­ser vie­len neu­en Ein­drü­cke und posi­ti­ven Erfah­run­gen fiel allen der Abschied nach einer Woche sicht­lich sehr schwer.

Das Bild zeigt die deut­sche Grup­pe mit dem fran­zö­si­schen Direk­tor, Mme Lapau­ze, der Orga­ni­sa­to­rin des Aus­tau­sches auf fran­zö­si­scher Sei­te, den Begleit­leh­rern Herrn Huber und Frau Spi­roch sowie eini­gen Gemein­de­rä­ten und Mit­ar­bei­tern beim Besuch im Rat­haus. Das Foto rechts zeigt die Savoy­er Alpen.

Herz­li­cher Dank gilt dem Baye­ri­schen Jugend­ring und dem Deutsch-fran­zö­si­schen Jugend­werk, die den Aus­tausch finan­zi­ell unter­stütz­ten.

Prin­gy 2016

Vom 27. Janu­ar bis zum 02. Febru­ar 2016 erleb­ten 31 Schüler*innen der Klas­sen 9a und 9d des Gym­na­si­ums Peg­nitz sie­ben ereig­nis­rei­che Tage, als sie zu Besuch an der Part­ner­schu­le, dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy, waren. Die Auf­re­gung bei der Ankunft um 18.00 war groß, als die deut­schen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus dem Bus aus­stie­gen und ihre Part­ner zum ers­ten Mal sahen. Die Grup­pe, wel­che beglei­tet wur­de von den Leh­re­rin­nen Frau Him­mel und Frau Spi­roch, wur­de äußerst herz­lich auf­ge­nom­men und die Gast­ge­ber setz­ten alles dar­an, den deut­schen Gäs­ten den Auf­ent­halt so ange­nehm wie mög­lich und dabei auch lehr­reich zu gestal­ten. Herr Mense besuch­te die Parn­ter­schu­le eben­falls. 

Dane­ben lern­ten die deut­schen Jugend­li­chen die Regi­on Rhô­ne-Alpes ken­nen, in der Prin­gy im Kreis Hoch-Savoy­en liegt. Beim Emp­fang der Peg­nit­zer Grup­pe im Rat­haus durch eini­ge Gemein­de­rä­te wur­de ihnen die auf­stre­ben­de Gemein­de Prin­gy, die gera­de das zu klein gewor­de­ne Rat­haus erwei­tert hat, kurz vor­ge­stellt und gemein­sam ein „Ver­re de l’amitié“ („ein Glas auf die Freund­schaft“) getrun­ken. Aus­flü­ge führ­ten uns nach Genf mit einem beein­dru­cken­den Besuch der UNO und zum Ski­ge­biet Le Grand Bornand. 

So erhiel­ten die Schüler*innen einen Ein­blick in die fran­zö­si­sche Schu­le: Sie besuch­ten „ori­gi­nal fran­zö­si­sche“ sowie eini­ge eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den. Zum all­ge­mei­nen Schul­le­ben fie­len den Peg­nit­zern schnell eini­ge Unter­schie­de zwi­schen dem deut­schen und dem fran­zö­si­schen Sys­tem auf: So müs­sen die Fran­zo­sen die Zeit mor­gens vor dem Unter­richt und in den Pau­sen im Schul­hof ver­brin­gen und dann, in einer Rei­he ange­ord­net, war­ten, bis sie von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Dane­ben essen die meis­ten Schü­ler mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, denn sie haben, mit Aus­nah­me des Mitt­wochs, immer auch Nach­mit­tags­un­ter­richt und kom­men daher nicht vor 17 Uhr nach Hau­se. Danach müs­sen noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den. 

Am Wochen­en­de erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Ein­bli­cke in das Leben der fran­zö­si­schen Fami­li­en, in denen sie unter­ge­bracht waren. Zwar ist die fran­zö­si­sche Lebens­art jetzt nicht völ­lig anders als die deut­sche, doch gewis­se Unter­schie­de wur­den schon deut­lich: So wird bei man­chen beim Früh­stück, falls es über­haupt eines gibt, ein Stück Baguette oder Crois­sant ohne Tel­ler direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te, „Bol“ genann­te, rie­si­ge Tas­se ohne Hen­kel getaucht. Außer­dem sind in den Fami­li­en sowohl die Mut­ter als auch der Vater meist ganz­tä­gig berufs­tä­tig, so dass das Fami­li­en­le­ben – nach­dem am Abend ja auch noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den müs­sen – vor­wie­gend am Wochen­en­de statt­fin­den muss. In die­ses bezo­gen sie ihren deut­schen Gast nun ein, indem sie auch wei­te­re Aus­flü­ge mit ihm unter­nah­men. 

Auf­grund die­ser vie­len neu­en Ein­drü­cke und posi­ti­ven Erfah­run­gen fiel allen der Abschied nach einer Woche sicht­lich schwer. Alle freu­en sich sehr auf den Besuch der fran­zö­si­schen Gäs­te vom 08.03.2016 bis zum 15.03.2016.

Prin­gy 2016
Das Bild zeigt die deut­sche Grup­pe mit den bei­den Direk­to­ren, Mme Lapau­ze, der Orga­ni­sa­to­rin des Aus­tau­sches auf fran­zö­si­scher Sei­te, den Begleit­leh­re­rin­nen, sowie dem Bür­ger­meis­ter und eini­gen Gemein­de­rä­ten beim Besuch in der Gemein­de­ver­wal­tung.

Prin­gy 2015

Prin­gy 2015: Aus­flug nach Lyon

Schü­ler­aus­tausch des Gym­na­si­ums Peg­nitz mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy 2014

Vom 19. Febru­ar bis zum 25. Febru­ar 2014 erleb­ten 39 Schüler/innen der Klas­sen 8c, 8d, 9d und 10 d des Gym­na­si­ums Peg­nitz sie­ben ereig­nis­rei­che Tage, als sie zu Besuch an der Part­ner­schu­le, dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy, waren. Die Auf­re­gung bei der Ankunft um 18.00 war groß, als die deut­schen Schü­le­rin­nen und Schü­ler aus dem Bus aus­stie­gen und ihre Part­ner zum ers­ten Mal sahen. Die Grup­pe, wel­che beglei­tet wur­de von den Leh­re­rin­nen Frau Beil und Frau Spi­roch, wur­de äußerst herz­lich auf­ge­nom­men und die Gast­ge­ber setz­ten alles dar­an, den deut­schen Gäs­ten den Auf­ent­halt so ange­nehm wie mög­lich und dabei auch lehr­reich zu gestal­ten. Herr Dem­bow­ski und Herr Mense besuch­ten die Parn­ter­schu­le eben­falls.

So erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen Ein­blick in die fran­zö­si­sche Schu­le: Sie besuch­ten „ori­gi­nal fran­zö­si­sche“ sowie eini­ge eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den. Zum all­ge­mei­nen Schul­le­ben fie­len den Peg­nit­zern schnell eini­ge Unter­schie­de zwi­schen dem deut­schen und dem fran­zö­si­schen Sys­tem auf: So müs­sen die Fran­zo­sen die Zeit mor­gens vor dem Unter­richt und in den Pau­sen im Schul­hof ver­brin­gen und dann, in einer Rei­he ange­ord­net, war­ten, bis sie von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Dane­ben essen die meis­ten Schü­ler mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, denn sie haben, mit Aus­nah­me des Mitt­wochs, immer auch Nach­mit­tags­un­ter­richt und kom­men daher nicht vor 17 Uhr nach Hau­se. Und danach müs­sen noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den. Dane­ben lern­ten die deut­schen Jugend­li­chen die Regi­on Rhô­ne-Alpes ken­nen, in der Prin­gy im Kreis Hoch-Savoy­en liegt.

Beim Emp­fang der Peg­nit­zer Grup­pe durch den Bür­ger­meis­ter und eini­ge Gemein­de­rä­te wur­de ihnen die auf­stre­ben­de Gemein­de Prin­gy, die gera­de das zu klein gewor­de­ne Rat­haus erwei­tert hat, kurz vor­ge­stellt und gemein­sam ein „Ver­re de l’amitié“ („ein Glas auf die Freund­schaft“) getrun­ken. Aus­flü­ge führ­ten die Schü­ler nach Anne­cy, der als „Vene­dig Savoy­ens“ bezeich­ne­ten Part­ner­stadt Bay­reuths, nach Genf mit einem beein­dru­cken­den Besuch der UNO und zum Ski­ge­biet Le Grand Bornand.

Am Wochen­en­de erhiel­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Ein­bli­cke in das Leben der fran­zö­si­schen Fami­li­en, in denen sie unter­ge­bracht waren. Zwar ist die fran­zö­si­sche Lebens­art jetzt nicht völ­lig anders als die deut­sche, doch gewis­se Unter­schie­de wur­den schon deut­lich: So wird bei man­chen beim Früh­stück, falls es über­haupt eines gibt, ein Stück Baguette oder Crois­sant ohne Tel­ler direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te, „Bol“ genann­te, rie­si­ge Tas­se ohne Hen­kel getaucht. Außer­dem sind in den Fami­li­en sowohl die Mut­ter als auch der Vater meist ganz­tä­gig berufs­tä­tig, so dass das Fami­li­en­le­ben – nach­dem am Abend ja auch noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den müs­sen – vor­wie­gend am Wochen­en­de statt­fin­den muss. In die­ses bezo­gen sie ihren deut­schen Gast nun ein, indem sie auch wei­te­re Aus­flü­ge mit ihm unter­nah­men.

Auf­grund die­ser vie­len neu­en Ein­drü­cke und posi­ti­ven Erfah­run­gen fiel allen der Abschied nach einer Woche sicht­lich schwer. Alle freu­en sich sehr auf den Besuch der fran­zö­si­schen Gäs­te vom 25.03.2014 bis zum 01.04.2014. Das Bild zeigt die deut­sche Grup­pe mit den bei­den Direk­to­ren, Mme Lapau­ze, der Orga­ni­sa­to­rin des Aus­tau­sches auf fran­zö­si­scher Sei­te, den Begleit­leh­re­rin­nen, sowie dem Bür­ger­meis­ter und eini­gen Gemein­de­rä­ten beim Besuch in der Gemein­de­ver­wal­tung.

Um ihnen die­se sowie den Groß­raum um Peg­nitz näher zu brin­gen, hat­te die ver­ant­wort­li­che Lehr­kraft am Gym­na­si­um, Bet­ti­na Him­mel, der fran­zö­si­schen Grup­pe ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm zusam­men­ge­stellt: eine Stadt­füh­rung in Peg­nitz sowie Tages­fahr­ten nach Regens­burg und Nürn­berg, wo neben ande­ren Akti­vi­tä­ten Spa­zier­gän­ge über die Christ­kind­les­märk­te nicht feh­len durf­ten. Den­noch blieb in die­ser Woche auch Zeit für die Schu­le, denn auch die­se soll­ten die fran­zö­si­schen Gäs­te ja ken­nen­ler­nen. Hier­zu erhiel­ten sie eigens für sie vor­be­rei­te­ten Unter­richt, hos­pi­tier­ten aber auch in Klein­grup­pen in unter­schied­li­chen deut­schen Klas­sen. 
Der gemein­sa­me Aus­flug der deut­schen und der fran­zö­si­schen Schüler/innen ins Kur­fürs­ten­bad nach Amberg sowie der Part­ner­schafts­abend im Schü­ler­heim des Gym­na­si­ums mit Dis­co dien­ten einem ande­ren Zweck: Hier soll­ten die ent­stan­de­nen per­sön­li­chen Kon­tak­te in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re ver­tieft wer­den. In die­sem Rah­men erhiel­ten die betei­lig­ten Schüler/innen und ihre Eltern, die eben­falls ein­ge­la­den waren, in einem Bil­der­vor­trag einen Ein­blick in das Aus­tausch­pro­gramm in Frank­reich. Ergänzt wur­den die von der Schu­le ange­bo­te­nen Akti­vi­tä­ten durch pri­va­te Unter­neh­mun­gen in und mit den Gast­fa­mi­li­en. Dabei reich­te das Spek­trum von Fami­li­en­fei­ern über gemein­sa­me Bow­ling-Nach­mit­ta­ge, Spa­zier­gän­ge in der Frän­ki­schen Schweiz bis zu Stadt­bum­meln in Bay­reuth und Nürn­berg. Den betei­lig­ten Fami­li­en sei auch an die­ser Stel­le noch ein­mal herz­lich für ihre Gast­freund­schaft und ihre Bemü­hun­gen gedankt, den Auf­ent­halt für die Gäs­te so ange­nehm und abwechs­lungs­reich wie mög­lich zu gestalten.Der Gegen­be­such der deut­schen Grup­pe in Prin­gy erfolg­te in der Woche vor den Faschings­fe­ri­en, also von 1. bis 8.2.2013. Begrüßt wur­den wir dabei erst­mals mit den Flag­gen unse­rer bei­den Län­der am Ein­gang unse­rer Part­ner­schu­le, die wäh­rend der gesam­ten Zeit unse­res Besu­ches dort weh­ten.

Aus­flü­ge führ­ten die Schü­ler in die Haupt­stadt der Regi­on, nach Lyon, und in die nahe­lie­gen­den Ber­ge zur Erkun­dung des an Wider­stands­kämp­fer erin­nern­den Doku­men­ta­ti­ons­zen­trums am „Cime­tiè­re de Moret­te“ in Thô­nes und zum Ski­fah­ren sowie nach Anne­cy, der als „Vene­dig Savoy­ens“ bezeich­ne­ten Part­ner­stadt Bay­reuths. Eine geplan­te Schnee­schuh­wan­de­rung auf dem Pla­teau des Gliè­res, das zur Zeit des Zwei­ten Welt­kriegs als Ver­steck der o.g. Wider­stands­kämp­fer gegen die deut­schen Besat­zer und die mit ihnen zusam­men­ar­bei­ten­de fran­zö­si­sche Miliz dien­te, muss­te auf­grund einer Unwet­ter­war­nung abge­sagt wer­den. Statt sich also wei­ter mit der schwie­ri­gen Ver­gan­gen­heit der bei­den Staa­ten zu beschäf­ti­gen, ver­tief­ten die deut­schen und fran­zö­si­schen Schü­ler ihre gegen­wär­ti­gen Freund­schaf­ten beim gemein­sa­men Bow­ling-Spie­len in Anne­cy, natür­lich in gemisch­ten „deutsch-fran­zö­si­schen“ Mann­schaf­ten.

In den Genuss der nun freund­schaft­li­chen Bezie­hun­gen kamen die deut­schen Gäs­te auch in den fran­zö­si­schen Fami­li­en, in denen sie unter­ge­bracht waren, wodurch sie einen Ein­blick in deren All­tags­le­ben erhiel­ten. Zwar ist die fran­zö­si­sche Lebens­art jetzt nicht völ­lig anders als die deut­sche, doch gewis­se Unter­schie­de wur­den schon deut­lich: So wird beim Früh­stück, falls es über­haupt eines gibt, ein Stück Baguette oder Crois­sant ohne Tel­ler direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te, „Bol“ genann­te, rie­si­ge Tas­se ohne Hen­kel getaucht. Außer­dem sind in den Fami­li­en sowohl die Mut­ter als auch der Vater meist ganz­tä­gig berufs­tä­tig, so dass das Fami­li­en­le­ben – nach­dem am Abend ja auch noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den müs­sen – vor­wie­gend am Wochen­en­de statt­fin­den muss. In die­ses bezo­gen sie ihr deut­sches „Pfle­ge­kind“ nun ein, indem sie auch wei­te­re Aus­flü­ge mit ihm unter­nah­men.

Auf­grund die­ser vie­len neu­en Ein­drü­cke und posi­ti­ven Erfah­run­gen fiel allen der Abschied nach einer Woche sicht­lich schwer. Bleibt zu hof­fen, dass die im Rah­men die­ser bereits seit 43 Jah­ren bestehen­den Schul­part­ner­schaft ent­stan­de­nen Freund­schaf­ten auch wei­ter­hin erhal­ten blei­ben.

Von Leb­ku­chen und Reb­lochon – Schü­ler­aus­tausch mit Prin­gy 2013

Der Schü­ler­aus­tausch des Gym­na­si­ums Peg­nitz mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy bei Anne­cy in Hoch­s­a­voy­en blickt auf eine lan­ge Tra­di­ti­on zurück: Bereits seit 1970 bringt er in jedem Jahr aufs Neue fran­zö­si­sche und deut­sche Schüler/innen sowie deren Fami­li­en ein­an­der näher. Doch sel­ten nah­men so vie­le jun­ge Deut­sche und Fran­zo­sen an die­sem Aus­tausch­pro­gramm teil wie in den letz­ten bei­den Jah­ren. Da die Zahl der Schüler/innen an der fran­zö­si­schen Part­ner­schu­le, die Deutsch ler­nen und sich für Deutsch­land inter­es­sie­ren, kon­stant geblie­ben ist – ganz im Gegen­satz zum all­ge­mei­nen Trend in Frank­reich – konn­ten auch die­ses Mal ins­ge­samt über 60 Schüler/innen auf deut­scher und fran­zö­si­scher Sei­te, finan­zi­ell vom Deutsch-Fran­zö­si­schen Jugend­werk unter­stützt, in Kon­takt tre­ten. Von unse­rem Gym­na­si­um waren 33 Teilnehmer/innen aus den Klas­sen 9d und 10c/d betei­ligt. Dabei fand der Besuch der fran­zö­si­schen Grup­pe von 11. bis 18.12.2012 statt, da die Vor­weih­nachts­zeit mit den Weih­nachts­märk­ten, dem Schmuck in den Stra­ßen und an den Häu­sern sowie mit Kon­zer­ten ihren ganz beson­de­ren Charme für die Fran­zo­sen hat, die die­se Tra­di­ti­on des Advents so nicht ken­nen. Trotz der Tat­sa­che, dass die am Aus­tausch betei­lig­ten Fami­li­en gera­de durch den Zeit­punkt so kurz vor Weih­nach­ten sicher beson­ders belas­tet waren, wur­de die von der Orga­ni­sa­to­rin Syl­vie Lapau­ze sowie von ihren bei­den Kol­le­gin­nen Marie-Pau­le Cla­vel und Anne-Marie Bibol­let beglei­te­te Grup­pe dabei nicht nur von ihren Gast­fa­mi­li­en herz­lich emp­fan­gen, son­dern auch an der Schu­le sowie im Peg­nit­zer Rat­haus, wo ihnen der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Graf die Stadt Peg­nitz und die Regi­on Frän­ki­sche Schweiz vor­stell­te.

Eben­so herz­lich nah­men die schon bekann­ten Aus­tausch­part­ner mit ihren Fami­li­en sowie die Leh­rer an der Part­ner­schu­le die Grup­pe, wel­che beglei­tet wur­de von den Fran­zö­sisch­leh­re­rin­nen Bet­ti­na Him­mel und Anne Spi­roch, auf und setz­ten alles dar­an, den deut­schen Gäs­ten den Auf­ent­halt inter­es­sant und dabei auch lehr­reich zu gestal­ten. Etwas pro­ble­ma­tisch war dabei das Wet­ter, das sowohl den Orga­ni­sa­to­ren als auch den Schü­lern eini­ge Fle­xi­bi­li­tät abver­lang­te: Auf­grund star­ker Schnee­fäl­le muss­ten zwei geplan­te Unter­neh­mun­gen abge­sagt sowie ein Ersatz­pro­gramm auf die Bei­ne gestellt wer­den. Den­noch gelang es gut, den Schü­lern viel­fäl­ti­ge Ein­drü­cke vom Leben in Frank­reich zu ver­mit­teln. So erhiel­ten die Schü­ler einen Ein­blick in die fran­zö­si­sche Schu­le: Sie besuch­ten „ori­gi­nal fran­zö­si­sche“ sowie eini­ge eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den. Zum all­ge­mei­nen Schul­le­ben fie­len den Peg­nit­zern schnell eini­ge Unter­schie­de zwi­schen dem deut­schen und dem fran­zö­si­schen Sys­tem auf: So müs­sen die Fran­zo­sen, selbst bei Eises­käl­te und star­kem Schnee­fall, die Zeit mor­gens vor dem Unter­richt und in den Pau­sen im Schul­hof ver­brin­gen und dann, in einer Rei­he ange­ord­net, war­ten, bis sie von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Dane­ben essen die meis­ten Schü­ler mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, denn sie haben, mit Aus­nah­me des Mitt­wochs, immer auch Nach­mit­tags­un­ter­richt und kom­men daher nicht vor 17 Uhr nach Hau­se. Und danach müs­sen noch Haus­auf­ga­ben erle­digt werden.Daneben lern­ten die deut­schen Jugend­li­chen die Regi­on Rhô­ne-Alpes ken­nen, in der Prin­gy im Kreis Hoch-Savoy­en liegt. Beim Emp­fang der Peg­nit­zer Grup­pe durch den Bür­ger­meis­ter und eini­ge Gemein­de­rä­te wur­de ihnen die auf­stre­ben­de Gemein­de Prin­gy, die gera­de das zu klein gewor­de­ne Rat­haus erwei­tert, kurz vor­ge­stellt und gemein­sam ein „Ver­re de l’amitié“ („ein Glas auf die Freund­schaft“) getrun­ken.

Aus­flü­ge führ­ten die Schü­ler in die Haupt­stadt der Regi­on, nach Lyon, und in die nahe­lie­gen­den Ber­ge zur Erkun­dung des an Wider­stands­kämp­fer erin­nern­den Doku­men­ta­ti­ons­zen­trums am „Cime­tiè­re de Moret­te“ in Thô­nes und zum Ski­fah­ren sowie nach Anne­cy, der als „Vene­dig Savoy­ens“ bezeich­ne­ten Part­ner­stadt Bay­reuths. Eine geplan­te Schnee­schuh­wan­de­rung auf dem Pla­teau des Gliè­res, das zur Zeit des Zwei­ten Welt­kriegs als Ver­steck der o.g. Wider­stands­kämp­fer gegen die deut­schen Besat­zer und die mit ihnen zusam­men­ar­bei­ten­de fran­zö­si­sche Miliz dien­te, muss­te auf­grund einer Unwet­ter­war­nung abge­sagt wer­den. Statt sich also wei­ter mit der schwie­ri­gen Ver­gan­gen­heit der bei­den Staa­ten zu beschäf­ti­gen, ver­tief­ten die deut­schen und fran­zö­si­schen Schü­ler ihre gegen­wär­ti­gen Freund­schaf­ten beim gemein­sa­men Bow­ling-Spie­len in Anne­cy, natür­lich in gemisch­ten „deutsch-fran­zö­si­schen“ Mann­schaf­ten.

In den Genuss der nun freund­schaft­li­chen Bezie­hun­gen kamen die deut­schen Gäs­te auch in den fran­zö­si­schen Fami­li­en, in denen sie unter­ge­bracht waren, wodurch sie einen Ein­blick in deren All­tags­le­ben erhiel­ten. Zwar ist die fran­zö­si­sche Lebens­art jetzt nicht völ­lig anders als die deut­sche, doch gewis­se Unter­schie­de wur­den schon deut­lich: So wird beim Früh­stück, falls es über­haupt eines gibt, ein Stück Baguette oder Crois­sant ohne Tel­ler direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te, „Bol“ genann­te, rie­si­ge Tas­se ohne Hen­kel getaucht. Außer­dem sind in den Fami­li­en sowohl die Mut­ter als auch der Vater meist ganz­tä­gig berufs­tä­tig, so dass das Fami­li­en­le­ben – nach­dem am Abend ja auch noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den müs­sen – vor­wie­gend am Wochen­en­de statt­fin­den muss. In die­ses bezo­gen sie ihr deut­sches „Pfle­ge­kind“ nun ein, indem sie auch wei­te­re Aus­flü­ge mit ihm unternahmen.Aufgrund die­ser vie­len neu­en Ein­drü­cke und posi­ti­ven Erfah­run­gen fiel allen der Abschied nach einer Woche sicht­lich schwer. Bleibt zu hof­fen, dass die im Rah­men die­ser bereits seit 43 Jah­ren bestehen­den Schul­part­ner­schaft ent­stan­de­nen Freund­schaf­ten auch wei­ter­hin erhal­ten blei­ben.

Prin­gy 2012

Was die Rede­wen­dung „Leben wie Gott in Frank­reich“ bedeu­tet, konn­ten 29 Schüler/innen der Klas­sen 9e und 10d des Gym­na­si­ums Peg­nitz in der letz­ten Woche selbst erfah­ren, als sie von 28.Februar bis 5. März 2012 zu Besuch an der Part­ner­schu­le, dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy, waren: Das Wet­ter mit früh­lings­haf­ten 15–20°C, strah­lend blau­em Him­mel und Son­nen­schein ließ die an sich schon zau­ber­haf­te Land­schaft mit noch schnee­be­deck­ten Berg­gip­feln um den Lac d’Annecy noch schö­ner erschei­nen, die vom Gegen­be­such im Janu­ar schon bekann­ten Aus­tausch­part­ner mit ihren Fami­li­en sowie die Leh­rer an der Part­ner­schu­le nah­men die Grup­pe, wel­che beglei­tet wur­de von den Fran­zö­sisch­leh­re­rin­nen Bet­ti­na Him­mel und Anne Spi­roch, äußerst herz­lich auf und setz­ten alles dar­an, den deut­schen Gäs­ten den Auf­ent­halt so ange­nehm wie mög­lich und dabei auch lehr­reich zu gestal­ten.

So erhiel­ten die Schü­ler einen Ein­blick in die fran­zö­si­sche Schu­le: Sie besuch­ten „ori­gi­nal fran­zö­si­sche“ sowie eini­ge eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den, in denen sie ein Gedicht aus der fran­zö­si­schen Lite­ra­tur lasen oder ihren Wort­schatz zum Bereich Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten erwei­ter­ten. Zum all­ge­mei­nen Schul­le­ben fie­len den Peg­nit­zern schnell eini­ge Unter­schie­de zwi­schen dem deut­schen und dem fran­zö­si­schen Sys­tem auf: So müs­sen die Fran­zo­sen, egal, bei wel­chem Wet­ter, mor­gens und nach den Pau­sen im Schul­hof in einer Rei­he ange­ord­net war­ten, bis sie von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Dane­ben essen die meis­ten Schü­ler mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, denn sie haben, mit Aus­nah­me des Mitt­wochs, immer auch Nach­mit­tags­un­ter­richt und kom­men daher nicht vor 17 Uhr nach Hau­se. Und danach müs­sen noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den.

Das Bild zeigt die deut­schen und die fran­zö­si­schen Aus­tausch­part­ner sowie die ver­ant­wort­li­chen Lehr­kräf­te vor der Schu­le.
Prin­gy 2012
2012-01-21 Gäs­te aus Prin­gy
2012-01-23 Schü­ler aus Prin­gy
2012-01-28 Fran­zö­si­sche Schü­ler
2012-01-28 Schü­ler aus Prin­gy erkun­den Fran­ken

Die Klas­se 9e hat 2012 eini­ge Arti­kel über ihren Frank­reich­aus­tausch mit Prin­gy geschrie­ben:

Prin­gy 2009

Der Schü­ler­aus­tausch des Gym­na­si­ums Peg­nitz mit dem Col­lè­ge La Salle in Prin­gy bei Anne­cy in Hoch­s­a­voy­en blickt auf eine lan­ge Tra­di­ti­on zurück: Bereits seit 1970 bringt er in jedem Jahr aufs Neue fran­zö­si­sche und deut­sche Schüler/innen sowie deren Fami­li­en ein­an­der näher. In die­sem Rah­men ver­brach­ten 23 Teil­neh­mer aus den Klas­sen 9c/d sowie zwei Kol­le­gia­tin­nen aus dem Leis­tungs­kurs Fran­zö­sisch der K12, beglei­tet von ihren Leh­rern Bet­ti­na Him­mel und Rudi Mense, eine ereig­nis­rei­che Woche vol­ler neu­er Erfah­run­gen an der fran­zö­si­schen Part­ner­schu­le.

Emp­fan­gen wur­den sie nach einer 800 km lan­gen Rei­se am Sams­tag, dem 7. März 2009, in Prin­gy, wo die Fami­li­en der fran­zö­si­schen Part­ner die glei­cher­ma­ßen auf­ge­reg­ten wie neu­gie­ri­gen Peg­nit­zer Gym­na­si­as­ten in Emp­fang nah­men. Die­sen stand nun gleich eine nicht zu unter­schät­zen­de Bewäh­rungs­pro­be bevor: Nicht nur den Sams­tag Abend, son­dern den gan­zen dar­auf­fol­gen­den Sonn­tag ver­brach­ten sie allein, also ohne die Klas­sen­ka­me­ra­den, zusam­men mit ihren Gast­fa­mi­li­en, was bedeu­te­te, dass sie gezwun­gen waren, sich die gan­ze Zeit auf Fran­zö­sisch zu ver­stän­di­gen. Zudem muss­ten sie sich mit der fran­zö­si­schen Lebens­art ver­traut machen, mit der die meis­ten zum ers­ten Mal in Berüh­rung kamen: mit dem für uns Deut­sche in die­ser Wei­se unge­wohn­ten Früh­stück, bei dem ein Crois­sant oder ein Stück Baguette direkt auf der Tisch­plat­te mit But­ter oder Mar­me­la­de bestri­chen und danach in eine mit Kakao oder Milch­kaf­fee gefüll­te, „Bol“ genann­te, rie­si­ge Tas­se ohne Hen­kel getaucht wird; mit den lan­gen, spä­ten und äußerst reich­hal­ti­gen Abend­essen mit viel Käse… So frag­te sich man­cher: „Wie schaf­fen es die Fran­zo­sen nur, so spät so viel zu essen und trotz­dem schlank zu blei­ben?“

Die fol­gen­den Tage dien­ten dann dem Ken­nen­ler­nen der Gemein­de und der Regi­on sowie der fran­zö­si­schen Schu­le. Hier­bei besuch­ten die deut­schen Schü­ler nach der (wie­der­um mit einem Früh­stück ver­bun­de­nen) Begrü­ßung durch den Schul­lei­ter M. Des­pêche eini­ge eigens für sie gehal­te­ne Unter­richts­stun­den, in denen sie Tex­te aus der fran­zö­si­schen Kul­tur, Musik und Lite­ra­tur lasen und so zum Bei­spiel erfuh­ren, dass der uns als Mira­cu­lix bekann­te Drui­de in den Aste­rix-Bän­den in unse­rem Nach­bar­land Pan­or­amix heißt. Dies und auch die Bedeu­tung der Namen erläu­ter­te ihnen der mitt­ler­wei­le 87-jäh­ri­ge Frè­re Régis, der den Aus­tausch von Anfang an tat­kräf­tig unter­stützt hat. Zum all­ge­mei­nen Schul­le­ben fie­len den Peg­nit­zern schnell eini­ge Unter­schie­de zwi­schen dem deut­schen und dem fran­zö­si­schen Sys­tem auf: So müs­sen die Fran­zo­sen, egal, bei wel­chem Wet­ter, mor­gens und nach den Pau­sen im Schul­hof in einer Rei­he ange­ord­net war­ten, bis sie von ihrem Leh­rer abge­holt und in ihr Klas­sen­zim­mer geführt wer­den. Dane­ben essen die meis­ten Schü­ler mit­tags im „Restau­rant sco­la­i­re“, denn sie haben, mit Aus­nah­me des Mitt­wochs, immer auch Nach­mit­tags­un­ter­richt und kom­men daher nicht vor 17 Uhr nach Hau­se. Und danach müs­sen noch Haus­auf­ga­ben erle­digt wer­den!

Ganz so stres­sig war für unse­re deut­schen Schü­ler die Schul­wo­che in Frank­reich aller­dings nicht, denn sie unter­nah­men immer wie­der Aus­flü­ge in die Regi­on: An einem Tag wur­de die Peg­nit­zer Grup­pe vom Bür­ger­meis­ter M. Pic­co­ne sowie eini­gen Gemein­de­rä­ten im Sit­zungs­saal des Bür­ger­meis­ter­am­tes emp­fan­gen, wo ihnen die auf­stre­ben­de Gemein­de Prin­gy kurz vor­ge­stellt und gemein­sam ein „Ver­re de l’amitié“ („ein Glas auf die Freund­schaft“) getrun­ken wur­de. Für die freund­li­chen Wor­te bedank­ten sich die deut­schen Gäs­te mit der sowohl zwei­stim­mig als auch zwei­spra­chig gesun­ge­nen „Ode an die Freu­de“, der Euro­pa­hym­ne. Wei­te­re Aus­flü­ge führ­ten die Schü­ler nach Anne­cy, der als „Vene­dig Savoy­ens“ bezeich­ne­ten Part­ner­stadt Bay­reuths, und in die nahe­lie­gen­den Ber­ge, wo eine Teil­grup­pe in Le Grand Bornand Ski fuhr, wäh­rend sich die ande­re in einer Käse­rei über die Her­stel­lung des Reb­lochon, der wohl bekann­tes­ten Käse­sor­te der Regi­on, und im „Musée dépar­te­men­tal de la résis­tance haut-savoy­ar­de“ über den Wider­stand gegen die deut­sche Besat­zung wäh­rend des 2. Welt­kriegs infor­mier­te. Auf dem Pro­gramm stand auch eine Fahrt ins 40 km ent­fern­te Genf. Hier wur­den die Schü­ler von einem sehr enga­gier­ten „Gui­de“ durch die UNO geführt, so dass sie vie­les über die Auf­ga­ben die­ser Orga­ni­sa­ti­on lern­ten. An die­sem letz­ten Aus­flug vor der Heim­rei­se nah­men auch die bei­den Kol­le­gia­tin­nen der K12 teil, die ansons­ten in der Schu­le, einer Apo­the­ke und einem Blu­men­ge­schäft berufs­prak­ti­sche Erfah­run­gen sam­mel­ten.

So kön­nen nach der Rück­kehr nach Peg­nitz am frü­hen Frei­tag Abend alle auf eine ereig­nis­rei­che Woche vol­ler neu­er Ein­drü­cke zurück­bli­cken und den hof­fent­lich eben­so har­mo­nisch ver­lau­fen­den Gegen­be­such der nun schon bekann­ten fran­zö­si­schen Aus­tausch­part­ner in der Woche vor den Oster­fe­ri­en erwar­ten.

Bet­ti­na Him­mel

Nur drei Wochen nach der Aus­tausch­fahrt der Klas­sen 9c/d des Peg­nit­zer Gym­na­si­ums emp­fin­gen die Schüler/innen in der ver­gan­ge­nen Woche ihre „Cor­re­spondants“ aus dem „Col­lè­ge La Salle“ in Prin­gy bei Anne­cy. Die von ihren Leh­re­rin­nen Syl­vie Lapau­ze und Bri­git­te Dun­and beglei­te­te Grup­pe wur­de dabei nicht nur von ihren Gast­fa­mi­li­en herz­lich emp­fan­gen, son­dern auch an der Schu­le sowie im Peg­nit­zer Rat­haus, wo ihnen der stell­ver­tre­ten­de Bür­ger­meis­ter Herr Graf die Stadt Peg­nitz und die Regi­on Frän­ki­sche Schweiz vor­stell­te. Um ihnen die­se sowie den Groß­raum um Peg­nitz näher zu brin­gen, hat­ten die ver­ant­wort­li­chen Lehr­kräf­te am Gym­na­si­um, Bet­ti­na Him­mel und Rudi Mense, der fran­zö­si­schen Grup­pe ein viel­fäl­ti­ges Pro­gramm zusam­men­ge­stellt: eine Stadt­füh­rung in und um Peg­nitz sowie Tages­fahr­ten nach Nürn­berg (Stadt­füh­rung, Füh­rung im Turm der Sin­ne) und Ingol­stadt (Füh­rung bei Audi, Stadt­füh­rung). Der gemein­sa­me Aus­flug der deut­schen und der fran­zö­si­schen Schüler/innen ins Kur­fürs­ten­bad nach Amberg sowie der Part­ner­schafts­abend im Schü­ler­heim des Gym­na­si­ums mit Dis­co dien­ten einem ande­ren Zweck: Hier soll­ten die ent­stan­de­nen per­sön­li­chen Kon­tak­te in unge­zwun­ge­ner Atmo­sphä­re ver­tieft wer­den. In die­sem Rah­men erhiel­ten die betei­lig­ten Schüler/innen und ihre Eltern, die eben­falls ein­ge­la­den waren, in einem Bil­der­vor­trag einen Ein­blick in das Aus­tausch­pro­gramm in Frank­reich. Ergänzt wur­den die von der Schu­le ange­bo­te­nen Akti­vi­tä­ten durch pri­va­te Unter­neh­mun­gen in und mit den Gast­fa­mi­li­en. Dabei reich­te das Spek­trum von Fami­li­en­fei­ern über gemein­sa­me Bow­ling-Nach­mit­ta­ge, Tref­fen an der Som­mer­ro­del­bahn in Pot­ten­stein und Spa­zier­gän­ge in der Frän­ki­schen Schweiz bis zu Stadt­bum­meln in Bay­reuth und Nürn­berg. Den betei­lig­ten Fami­li­en sei auch an die­ser Stel­le noch ein­mal herz­lich für ihre Gast­freund­schaft und ihre Bemü­hun­gen gedankt, den Auf­ent­halt für die Gäs­te so ange­nehm und abwechs­lungs­reich wie mög­lich zu gestal­ten.

Bet­ti­na Him­mel

Prin­gy 2007