Gymnasium mit Schülerheim Pegnitz

Eras­mus+

Brü­cken­schlag Euro­pa – das Gym­Peg ist Eras­mus+ – Schule

Euro­pa­tag 2026

Erasmus+-Aktivität in Paris (Mai 2026)

Vom 3. bis 6. Mai 2026 unter­nahm eine Grup­pe von neun Schü­le­rin­nen in Beglei­tung von Frau Förs­ter und Frau Riess eine Fahrt nach Paris. Die Rei­se fand im Rah­men von Eras­mus+ in Koope­ra­ti­on mit unse­rer fran­zö­si­schen Part­ner­schu­le, dem Lycée de Vil­la­roy in Guyan­court, statt.

Die Anrei­se erfolg­te umwelt­freund­lich mit dem Zug und setz­te damit bereits ein ers­tes Zei­chen im Sin­ne der nach­hal­ti­gen Aus­rich­tung der Fahrt. Vor Ort erwar­te­te die Schü­le­rin­nen ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm mit beson­de­rem Fokus auf Nach­hal­tig­keit und aktu­el­le gesell­schaft­li­che Herausforderungen.

Ein High­light war eine gemein­sa­me Stadt­ral­lye durch Paris, die in deutsch-fran­zö­si­schen Grup­pen zu Fuß durch­ge­führt wur­de. Dabei steu­er­ten die Teil­neh­men­den gezielt Orte an, an denen Ver­än­de­run­gen im Zuge der nach­hal­ti­gen Stadt­ent­wick­lung sicht­bar wer­den. So ent­deck­ten die Schü­le­rin­nen die Stadt aus einer neu­en Per­spek­ti­ve und setz­ten sich zugleich mit aktu­el­len öko­lo­gi­schen Her­aus­for­de­run­gen auseinander.

Ein wei­te­rer Pro­gramm­punkt war ein gemein­sa­mer Work­shop an der Aca­dé­mie du Cli­mat. Unter dem The­ma „Recy­cla­ge des vête­ments“ konn­ten die deut­schen und fran­zö­si­schen Schü­ler krea­tiv wer­den: Mit­ge­brach­te Klei­dungs­stü­cke wur­den umge­stal­tet und erhiel­ten so ein neu­es Leben. Gera­de in der Mode­me­tro­po­le Paris bot der Work­shop einen beson­ders span­nen­den Kon­trast zwi­schen der schnell­le­bi­gen Welt der Mode und dem Gedan­ken nach­hal­ti­gen Konsums.

Beson­ders ein­drucks­voll war zudem eine geführ­te Fahr­rad­tour durch Paris. Dabei erhielt die Grup­pe einen direk­ten Ein­blick in den Aus­bau der Fahr­rad­we­ge und die städ­te­bau­li­chen Ver­än­de­run­gen, mit denen die Stadt auf kli­ma­ti­sche Her­aus­for­de­run­gen reagiert. Vor allem unter der ehe­ma­li­gen Bür­ger­meis­te­rin Anne Hidal­go wur­de Paris in den ver­gan­ge­nen Jah­ren gezielt fahr­rad­freund­li­cher und grü­ner gestal­tet. Die Tour mach­te deut­lich, wel­ches Aus­maß die zuneh­mend nach­hal­ti­ge Aus­rich­tung moder­ner Metro­po­len anneh­men kann.

Die Fahrt bot nicht nur fach­li­che und inter­kul­tu­rel­le Lern­mög­lich­kei­ten, son­dern stärk­te auch den Aus­tausch mit der Part­ner­schu­le und das Gemein­schafts­ge­fühl inner­halb der Grup­pe. Ins­ge­samt war die Rei­se eine berei­chern­de Erfah­rung für alle Beteiligten.

Schü­ler­au­tausch mit Schull (März 2026)

Euro­pa-Tag (Juni 2025)

Am Mitt­woch, den 04. Juni 2025 wur­de am Gym­Peg im Zusam­men­hang des Monats der euro­päi­schen Diver­si­tät erst­mals ein Euro­pa-Tag gefei­ert, in des­sen Rah­men die Spra­chen und kul­tu­rel­len Beson­der­hei­ten unse­rer Part­ner­schu­len im Zen­trum der Auf­merk­sam­keit stan­den. Geplant und orga­ni­siert wur­de der Euro­pa-Tag von Koor­di­na­to­ren der jewei­li­gen Aus­tausch­fahr­ten (Frau Förs­ter, Frau Hein­rich, Frau Neu­kam, Frau Rai­thel) sowie ehe­ma­li­gen Teil­neh­mern. Jedes Part­ner­land war mit Flag­ge, Namen und kuli­na­ri­scher Spe­zia­li­tät in der Aula ver­tre­ten und die Schü­ler konn­ten die Köst­lich­kei­ten gegen einen Unkos­ten­bei­trag in den Pau­sen erwer­ben. Natür­lich war auch Latein als „Mut­ter“ der euro­päi­schen Spra­chen mit einem Ange­bot prä­sent. Auf einer gro­ßen Euro­pa­kar­te waren die Zie­le der Aus­tausch­fahr­ten mar­kiert, auf der gro­ßen Lein­wand lief eine Show mit Bil­dern der letz­ten Aus­tausch­un­ter­neh­mun­gen, so dass ein leben­di­ger Gesamt­ein­druck der inter­na­tio­na­len Akti­vi­tä­ten ver­mit­telt wurde.

Eigent­li­cher Anlass des Euro­pa-Tages war die offi­zi­el­le Aner­ken­nung des Gym­Peg als voll akkre­di­tier­te Erasmus+-Schule. Eras­mus+ ist das Pro­gramm der Euro­päi­schen Uni­on zur För­de­rung von Bil­dung, Jugend und Sport. Die damit ver­bun­de­ne finan­zi­el­le Unter­stüt­zung bie­tet Schu­len die Mög­lich­keit, inter­na­tio­na­le Part­ner­schaf­ten ein­zu­ge­hen oder wei­ter zu pfle­gen und inno­va­ti­ve Pro­jek­te umzu­set­zen. Schü­ler­aus­tausch­fahr­ten, als Grup­pe oder indi­vi­du­ell, als Kurz­auf­ent­halt oder lang­fris­tig, sol­len so für mög­lichst vie­le Schü­ler rea­li­sier­bar wer­den. Dane­ben gehö­ret aber auch die Opti­on von Ein­la­dun­gen aus­län­di­scher Exper­ten, eines Aus­lands­prak­ti­kums für Schü­ler, Hos­pi­ta­tio­nen oder auch inter­na­tio­na­le Fort­bil­dun­gen für Lehrkräfte. 

Im Okto­ber letz­ten Jah­res hat sich das Gym­Peg um eine Eras­mus+ Lang­zeit­ak­kre­di­tie­rung bewor­ben und wir freu­en uns, dass die­se gleich beim ers­ten Ver­such bis 2027 bewil­ligt wur­de. Par­al­lel dazu läuft wei­ter­hin das Kurz­zeit­pro­jekt vom Okto­ber 2024 mit dem Schull Com­mu­ni­ty Col­lege, West Cork, Irland, das sich mit Nach­hal­tig­keit in den Berei­chen Lebens­mit­tel­er­zeu­gung, gesun­de Ernäh­rung und sanf­tem Tou­ris­mus in Euro­pa beschäftigt.

Im Rah­men die­ses Pro­jekts haben wir bereits einen erfolg­rei­che Aus­tausch mit Irland durch­ge­führt. Ein wei­te­rer Aus­tausch für das kom­men­de Jahr ist der­zeit in Planung.

Mit der neu­en Lang­zeit­ak­kre­di­tie­rung, d.h. För­de­rung von viel­fäl­ti­gen Erasmus+-Aktivitäten, soll die Inter­na­tio­na­li­sie­rung des Gym­Peg, das uns als lang­jäh­ri­ge UNESCO-Pro­jekt­schu­le schon immer ein wich­ti­ges Ziel ist, in den kom­men­den Jah­ren noch wei­ter aus­ge­baut wer­den. Schwer­punk­te wer­den dabei die The­men Nach­hal­tig­keit, Demo­kra­tie­bil­dung, Inklu­si­on und digi­ta­les Ler­nen sein. Ange­strebt wird, allen unse­ren Schü­lern – auch denen aus ein­kom­mens­schwa­chen Fami­li­en – nach­hal­ti­ge inter­na­tio­na­le Erfah­run­gen zu ermög­li­chen und sie aktiv an einer offe­nen und ver­netz­ten euro­päi­schen Zukunft teil­ha­ben zu las­sen. Geplant sind gemein­sa­me Pro­jekt­ar­bei­ten mit unse­ren euro­päi­schen Part­ner­schu­len, Guyan­court (Frkr.), Prin­gy (Frkr.), Assi­si (It.), Sla­ny (CZ) und Schull (IRL), die über den Unter­richt hin­aus wir­ken. Wir möch­ten damit nicht nur die inter­kul­tu­rel­len Kom­pe­ten­zen unse­rer Schul­ge­mein­schaft stär­ken, son­dern auch neue Ansät­ze im Bereich Unter­richts­me­tho­den ken­nen­ler­nen (auch durch inter­na­tio­na­le Hos­pi­ta­tio­nen) und die Medi­en­kom­pe­tenz unse­rer Schü­ler (im Rah­men von eTwin­ning) wei­ter­ent­wi­ckeln. Durch die Lang­zeit­ak­kre­di­tie­rung ent­ste­hen nach­hal­ti­ge Netz­wer­ke, von denen die gesam­te Schul­ge­mein­schaft pro­fi­tie­ren kann.