Inter­nat

Inter­nats­lei­ter StD Dr. Frank Kel­ler

Lie­be Eltern, sehr geehr­te Damen und Her­ren!

Herz­li­chen Dank für Ihr Inter­es­se am Inter­nat des Gym­na­si­ums Peg­nitz. Wir haben für Sie alle Infor­ma­tio­nen über das Gym­na­si­um Peg­nitz und das Inter­nat in einem über­sicht­li­chen Pro­spekt zusam­men­ge­fasst.

Sie kön­nen sich die Ver­si­on die­ses Pro­spekts vom März 2018 hier oder in gedruck­ter Form anfor­dern. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Inter­na­ten in Bay­ern gibt es auf dem Por­tal.

Das Inter­nat wird an die­ser Stel­le dem­nächst einen schö­nen eige­nen Inter­net­auf­tritt prä­sen­tie­ren.

Infor­ma­tio­nen zu Inter­nat, Schu­le, Stadt und Umge­bung

Das Inter­nat in Coro­na-Zei­ten

Die­se außer­ge­wöhn­li­che Situa­ti­on stellt auch uns als Inter­nat vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Unser Anspruch ist es, ver­ant­wor­tungs­be­wusst mit der Lage umzu­ge­hen, so dass unse­re Inter­nats­schü­ler den Ernst der Lage erken­nen, aber nicht dar­an zer­bre­chen.

  • Dem Hygie­ne-Kon­zept zum Schutz der Gesund­heit unse­rer Schü­ler und Mit­ar­bei­ter lie­gen die all­ge­mei­nen Ver­hal­tens­re­geln zu Grun­de. Es wird den Schü­lern durch alters­ge­mä­ße Schil­der jeder­zeit nahe gebracht.
  • Wir sind ein Inter­nat. Des­we­gen stu­die­ren und ler­nen wir mit­ein­an­der und wir ver­brin­gen auch unse­re Frei­zeit zusam­men im Rah­men der vor­ge­ge­be­nen Mög­lich­kei­ten.
  • Uns liegt dar­an, dass den Schü­lern der aktu­el­le Stand der Lage bewusst ist. Wir füh­ren regel­mä­ßig Gesprä­che mit ihnen dazu und erin­nern unse­re Jungs auch an die nach wie vor bestehen­de Gefähr­dung, nicht nur sich selbst, son­dern auch ande­re anste­cken zu kön­nen.
  • Wir wis­sen, dass Home­schoo­ling zu gege­be­ner Zeit nötig war und ist, dies jedoch nicht den glei­chen Effekt wie inten­si­ve Betreu­ung durch Lehr­kräf­te haben kann. Des­we­gen bie­ten wir in den Prä­sen­z­wo­chen unter­stützt durch unse­re Leh­rer­er­zie­her an, den digi­tal ver­mit­tel­ten Stoff auf­zu­ar­bei­ten und Wis­sens­lü­cken zu schlie­ßen.
  • Auch in den fol­gen­den Schul­jah­ren wer­den sich die Aus­wir­kun­gen die­ser Kri­se noch bemerk­bar machen. Durch unser dar­auf abge­stimm­tes Stu­dier­zeit­kon­zept haben wir die Mög­lich­keit, ver­säum­ten oder nicht ver­stan­de­nen Stoff auf­zu­ar­bei­ten, um so für die kom­men­den Her­aus­for­de­run­gen unse­rer Schü­ler eine brei­te Basis an Hil­fe­stel­lun­gen zu bie­ten.
Das Inter­nat im vor­weih­nacht­li­chen Früh­licht – Foto: Olaf Huber

Inter­nats­spre­cher im Schul­jahr 2019/20

Die Inter­nats­spre­cher im Schul­jahr 2019/20 sind Zdeněk Šnaj­dr und Oli­ver Jähn (im Bild von links). 

Zdeněk kam vor zwei Jah­ren als Gast­schü­ler an unse­re Schu­le und in unser Inter­nat. Da ihm die Inte­gra­ti­on und das Ler­nen in Peg­nitz nicht schwer gefal­len sind, hat er sich ent­schie­den, das Abitur hier abzu­le­gen, und wird dies in die­sem Schul­jahr auch tun. Olli besucht die 10. Klas­se. Er ist bereits seit der 5. Klas­se im Inter­nat und dem­entspre­chend ver­traut mit dem Leben dort. Bei­de Spre­cher sind wegen ihrer ruhi­gen und aus­glei­chen­den Art bei allen Heim­schü­lern ange­se­hen und auch des­halb gute Ansprech­part­ner für alle. Sie hel­fen, bei Kon­flik­ten zu ver­mit­teln und neue Inter­nats­schü­ler zu inte­grie­ren und die­sen das Ein­le­ben in die Gemein­schaft zu erleich­tern. Außer­dem reprä­sen­tie­ren sie das Inter­nat auch nach außen und selbst­ver­ständ­lich in der Schu­le. Des­halb hal­ten sie auch Kon­takt zu den vier Schülersprecher*innen.

Aus­flug in die Klet­ter­hal­le (Nov. 2019)

Am 18. Novem­ber 2019 ver­brach­ten Herr Voit und Herr Huber zusam­men mit ein paar Inter­nats­schü­lern einen span­nen­den Nach­mit­tag in einer Klet­ter­hal­le in Bay­reuth.

Spen­de der Inter­nats­ge­mein­schaft (Sept. 2019)

Am 30. Sep­tem­ber 2019 konn­ten wir, die Inter­nats­ge­mein­schaft, 150 € an den Unter­stüt­zer­kreis in Peg­nitz über­ge­ben. Des­sen Spre­che­rin Susan­ne Bau­er infor­mier­te uns über die Arbeit des Unter­stüt­zer­krei­ses. Die­ser hat es sich zunächst zur Auf­ga­be gemacht, Geflüch­te­ten zu hel­fen und ihnen letzt­lich die Inte­gra­ti­on in Peg­nitz zu erleich­tern. Dazu gehört zum Bei­spiel, dass Ehren­amt­li­che den anfangs Frem­den bei Arzt­be­su­chen hel­fen oder über­haupt Ärz­te ver­mit­teln oder der soge­nann­te Bay-Alarm. In vie­len afri­ka­ni­schen oder nah­öst­li­chen Kul­tu­ren ist es gera­de auf dem Land üblich, dass die weib­li­che Dorf­ge­mein­schaft der Ent­bin­den­den bei der Geburt hel­fend zur Sei­te steht. Die­se Hil­fe ent­fällt in deut­schen Flücht­lings­un­ter­künf­ten, wes­halb ehren­amt­li­che Hel­fe­rin­nen aus Peg­nitz die wer­den­den Müt­ter in den Peg­nit­zer Kreiß-Saal beglei­ten und so schon bei eini­gen Gebur­ten mit dabei waren. Ein wei­ters Bei­spiel für die Arbeit des Unter­stüt­zer­krei­ses ist die Unter­stüt­zung von Schul­kin­dern. Susan­ne Bau­er schil­der­te, wie gera­de das Beschaf­fen der viel­fäl­ti­gen Unter­richts­ma­te­ria­li­en Men­schen aus ande­ren Län­dern fremd anmu­tet: Auf den Zet­teln der Grund­schü­ler ste­hen oft bis zu sie­ben ver­schie­de­ne Hef­te, liniert, kariert oder blank mit Rand, Rah­men oder Dop­pel­rand oder ohne sel­bi­gen in zwei ver­schie­de­nen Grö­ßen. Das alles bunt ein­ge­bun­den. Eine gro­ße Hil­fe sei es auch, die Kin­der in die Mit­tags­be­treu­ung der Grund­schu­le zu ver­mit­teln, da sie dort mit Gleich­alt­ri­gen deut­schen in Kon­takt sind und Unter­stüt­zung bei der Haus­auf­ga­be bekä­men. Grö­ße­re Schü­ler brau­chen oft auch einen Zuschuss zu Klas­sen­fahr­ten oder um am Abschluss­ball teil­neh­men zu kön­nen. Auch hier hilft der Unter­stüt­zer­kreis so gut er kann. Gera­de hier­für könn­te auch unse­re Spen­de ver­wen­det wer­den. 

Auch in die­sem Herbst hat die Inter­nats­fa­mi­lie zu Beginn des neu­en Schul­jahrs einen klei­nen gemein­sa­men Abend­spa­zier­gang ins nahe­ge­le­ge­ne Wil­len­berg unter­nom­men, um sich dort eine Brot­zeit schme­cken las­sen. Die Bil­der zei­gen uns bei der Wan­de­rung dort­hin auf der Fischel­hö­he auf hal­bem Weg zwi­schen Schü­ler­heim und Gast­haus.

Alle Inter­nats­schü­ler des aktu­el­len Schul­jah­res 2019/20 und die bei­den Heim­lei­ter
Phil­ipp Schels und Maxi­mi­li­an Dötsch

Phil­ipp Schels und Maxi­mi­li­an Dötsch sind die bei­den Inter­nats­spre­cher. Phil­ipp ist seit vier Jah­ren im Schü­ler­heim und besucht die 10. Klas­se. Maxi­mi­li­an ist in der 6. Klas­se und erst seit die­sem Jahr im Schü­ler­heim.
Bei­de sind Ansprech­part­ner für alle Heim­schü­ler und hel­fen, bei Kon­flik­ten zu ver­mit­teln. Sie hel­fen, neue Inter­nats­schü­ler zu inte­grie­ren und die­sen das Ein­le­ben in die neue Gemein­schaft zu erleich­tern. Außer­dem reprä­sen­tie­ren sie das Inter­nat auch nach außen und selbst­ver­ständ­lich in der Schu­le. Phil­ipp hält des­halb auch Kon­takt zu den vier Schü­ler­spre­chern.

Gril­len (Juni 2017)
Rad­tour (Juni 2017)
Stu­dier­zeit
Puz­zle (Dez. 2017)
Abend­stim­mung im Okto­ber 2018
unten links: das Inter­nat; Mit­te: das Gym­na­si­um
Okto­ber­mor­gen 2019
Inter­nat im Früh­licht – Dezem­ber 2019